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Was ist dran an der Weihnachtsgeschichte?

Das ZDF geht am 1. Weihnachtstag in einer Dokumentation der Frage nach, was in der biblischen Weihnachtsgeschichte wissenschaftlich gesehen wahr sein könnte, und was nicht. Die Moderatorin  Petra Gerster unternimmt den "Faktencheck" zusammen mit dem Autor Daniel Sich.

"Das Geheimnis der Geburt Jesu" lautet der Titel der Sendung, die das ZDF am 25. Dezember 2012 um 19.30 Uhr ausstrahlt. "War Josef der leibliche Vater? Wie kam Jesus auf die Welt? Wie wurde Jesu Geburt gefeiert? Was hat es mit den Hirten auf sich? Sollte Jesus ermordet werden?" So lauten einige der Fragen, die in der Sendung angesprochen werden.

"Jesus wurde aller Wahrscheinlichkeit nach nicht in Bethlehem in einem Stall geboren, sondern in einem Haus in Nazareth, der Stern von Bethlehem ist astronomisch nicht zu erklären", heißt es in der Sendungsankündigung. "Die Heiligen Drei Könige sind eine Erfindung späterer Zeit", heißt es weiter.

Weitere Fragen der Sendung lauten: Wie viel von dem, was die Bibel über die Geburt Jesu erzählt, hat sich tatsächlich so zugetragen? Was ist dran an dieser die Welt bewegenden Heiligen Nacht, von der die Evangelisten Lukas und Matthäus berichten? Muss die Geschichte von Jesu Geburt im Stall von Bethlehem vielleicht sogar neu erzählt werden? Petra Gerster begibt sich auf Spurensuche an einigen Schauplätzen im "Heiligen Land". Sie war in Bethlehem in der Geburtskirche, in der "Milchgrotte" und am Feld der Hirten unterwegs. In Nazareth besuchte sie die Verkündigungskirche und Nazareth Village, ein von Archäologen rekonstruiertes Dorf aus dem 1. Jahrhundert bei Nazareth. Gedreht wurde auch am Berg Arbel am westlichen Ufer des Sees Genezareth und in der Kölner Basilika St. Aposteln. (pro)

"Das Geheimnis der Geburt Jesu", 25. Dezember 2012, 19.30 Uhr, ZDF

VON: js | 20.12.2012

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Kommentare [7] >>>

  • Kalle | 27.12.2012 20:41:02

    Alle Jahre wieder dieser Unsinn. Sicher hat P.G. tatsächlich die falschen Experten befragt. Eben Leute, die nichts Genaues nicht wissen bzw. eben so gar nichts davon wissen wollen. Und die Bibel hat doch (nicht???) recht.Oh,oh... So ist das halt heute und nennt sich wohl 'political correctness' oder so ähnlich. Am besten Schluss mit solchem Stuss!

  • Markus | 26.12.2012 00:02:02

    @Schn 100 % deiner Meinung

  • Hans | 25.12.2012 21:32:22

    Frau Gerster hat sich mit dieser Sendung selbst einen schlechten Dienst erwiesen.Der Mensch, der alles als unmöglich hinstellt, was über seinen Horizont in Sachen Wissenschaft, Empirie und Biologie hinausgeht, kannn atürlich alles anzweifeln, was er nicht in einer dieser selbstgebastelten Schubladen ablegen kann. Dass viel Legendenhaftes um die Geschichte der Geburt Jesu herum sich gebildet hat, bestreitet heute kein ernst zu nehmender Theologe (Hierzu wäre vieles anzumerken). Dies ändert letztlich aber rein gar nichts an der geschichtlichen Tatsache, dass aus dem Volk, das nur einen Gott verehrte, der Gottmensch Jesus hervorgehen und uns die Wertigkeit seines Reiches vor Augen stellen wollte. So konnte er sich von Anfang an mit den Diktatoren, Betonköpfen, Besserwissern und arroganten Zeitgenossen, die bis heute nicht ausgestorben sind, ja geradezu fröhliche Urständ feiern, nicht auf eine Stufe stellen lassen. Wen wundert es da,dass "die Seinen" ihn schon damals nicht aufnahmen, nicht leiden konnten und ihn um alles in der Welt mundtot machen wollten (bis auf den heutigen Tag), was ihnen mittels schlimmer Intrigen bekanntlich ja auch gelang. Dieses sture Verhalten gegen den "Geist des Besserwissens" macht das friedliche Zusammenleben der Menschen untereinander nach wie vor schwierig. Es gab und gibt immer Leute, die glauben, es müsse nach ihrer Pfeife getanzt werden.

  • Fred Hagen | 24.12.2012 11:20:30

    Die Leute sollten mehr glauben (Altes und neues Testament) und weniger zu erklären versuchen. Dies führt zu nichts.

  • Schn | 22.12.2012 10:06:08

    Als Mathematiker bekomme ich immer das Kot... wenn man von Wahrscheinlichkeiten im Bezug auf historische Ereignisse redet. Im Grunde ist es immer so: Man kann keine Aussage machen. Man hat Anhaltspunkte, warum es nicht sein könnte, diese sind aber alles andere als Zwingend. Es könnte nämlich genau so sein oder genau anderes oder noch anderester, als man es bisher sieht. Man sollte schlicht und einfach sagen: "Wissenschaftlich" (d.h. atheistisch-methodisch"/ d.h. damit auch mit der Annahme, dass es keinen Gott gibt - nicht um ihn zu verneinen, sondern die Betrachtung zu erleichtern) hat man keine Antwort. Anderenfalls sollte man mir den Wahrscheinlichkeitsraum (\Omega, \sigma-algebra A, P) zeigen und mir P(\es war nicht so)=? ausrechnen. Dann reden wir über Wahrscheinlichkeiten...

  • brigitte kanehl | 21.12.2012 06:06:34

    @ bergit: Amen!!!

  • birgit | 20.12.2012 16:24:25

    "Wie viel von dem, was die Bibel über die Geburt Jesu erzählt, hat sich tatsächlich so zugetragen?" wird im Artikel gefragt. Nun, was DIE BIBEL über Jeschuas Geburt schreibt, hat sich genauso zugetragen. Etwas anderes ist es, was Menschen aus dem Bibelbericht gemacht haben! Es geht damit los, dass zu der Zeit Geburtstage keine Rolle spielten und daher auch nie gefeiert wurden (auch so eine Frage im obigen Artikel...). Jeschua wurde sehr wahrscheinlich im Herbst zu Sukkot (Laubhüttenfest) geboren. Es ist zu errechnen über biblische Angaben in Lukas 1: Priesterdienst Abija, Elisabeths Schwangerschaft und Geburt des Johannes. Auch ist Sukkot die Erklärung dafür, warum Mirjam und Josef keine Unterkunft fanden: Sukkut ist damals ein Pilgerfest gewesen; d.h. die Menschen pilgerten zum Tempel in Jerusalem. Gleichzeitig war die Volkszählung angesetzt gewesen und die ganze Gegend war schlichtweg überfüllt. So wichen Mirjam und Josefs nach Bethlehem aus, wo sie höchstwahrscheinlich nicht in einem Stall, sondern in einer "Sukka" Unterschlupf fanden. Eine sukka ist eine kleine Hütte, die jedesmal zum Fest aufgebaut werden soll (3. Mose 23,33-44). Weihnachten ist ein heidnisches Fest, eingeführt von Kaiser Konstantin und genau auf den Geburtstag des "Sol invictus" (unbesiegter Sonnenkönig) gelegt. http://wegedeslebens.info/Glaubenswurzeln

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