Wirtschaft | 29.02.2016

Das Handelsunternehmen Aldi Süd erklärt das christliche Osterfest und damit verbundene Bräuche

Das Handelsunternehmen Aldi Süd erklärt das christliche Osterfest und damit verbundene Bräuche
Foto: gedankenabfall | CC BY-SA 2.0

Erstaunlich christlich: Aldi Süd erklärt Ostern

Im Lebensmitteleinzelhandel gehört der Discounter Aldi Süd zu den Marktführern der Branche. Rechtzeitig zu Ostern erklärt das Unternehmen seinen Kunden die Bedeutung des christlichen Festes.

Die Tochterunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd gehören mit weltweit zusammen rund 10.000 Filialen und gemessen an den Umsätzen in Deutschland zu den Top-Five im Lebensmitteleinzelhandel. In einem Kundenmagazin unter dem Titel „Ostern einfach erklärt“ beschreibt Aldi Süd, was es „mit den Tagen von Karfreitag bis Ostermontag auf sich hat“ und „dass das Osterfest für die Christen noch wichtiger ist als Weihnachten“.

Das Magazin ist nach Art der Aufmachung und dem Inhalt nach für Kinder abgestimmt. Die 16 Seiten schildern die Hintergründe des Osterfestes, erklären Bräuche und Traditionen in verschiedenen Ländern und geben Kindern Spiel-, Freizeit und Basteltipps. Einzig die Rückseite des Magazins nutzt das Unternehmen erkennbar der Verkaufsförderung. Auch auf seiner Webseite erklärt das Unternehmen in der Rubrik Ratgeber die Hintergründe von Ostern sowie verschiedene Traditionen und nationale Osterbräuche.

Auf was in der Fastenzeit verzichtet werden kann

Die Frage, warum Christen Ostern feiern, beantwortet das Magazin so: „Ostern feiern Christen auf der ganzen Welt jedes Jahr die Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Es ist das wichtigste Fest der christlichen Kirche – sogar noch wichtiger als das Weihnachtsfest.“ Darüber hinaus erläutert das Magazin auch die Bedeutung von Palmsonntag, Gründonnerstag und Karfreitag. Auf seiner Intetnetseite erklärt das Unternehmen zudem, wie der genaue Ostertermin errechnet wird und was die Fastenzeit „40 Tage ohne ...“ mit dem christlichen Fest verbindet. „Christen gedenken in der Fastenzeit des Leidens und Sterbens Jesu“, und diene dazu, dass sich „die Gläubigen durch den Verzicht wieder stärker auf den Glauben konzentrieren und sich Gott annähern sollen“.

Das Handelsunternehmen schreibt dazu: „Heute wählen viele Menschen den Verzicht auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel ganz individuell, zum Beispiel Süßigkeiten, Kaffee, Nikotin oder Alkohol“. Die Fastenzeit solle Menschen dabei helfen, „die für Leib und Seele manchmal ungesunde Lebensweise zu überdenken und umzukehren“. Gegenüber pro teilte Aldi Süd am Dienstag mit, sich mit der Broschüre bewusst an seine „kleinen Kunden“ wenden zu wollen. Auf konkretere Fragen zum Hintergrund der Broschüre ging der Konzern nicht ein. (pro)

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