Wirtschaft
Hoher Besuch bei christlichem Unternehmer
Treffen mit Spitzenpolitikern: der christliche Unternehmer Friedhelm Loh (rechts) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (Mitte) und dem chinesischen Regierungschef Wen Jiabao (links).
Foto: Rittal GmbH & Co. KG
Der chinesische Industrieminister Miao Wei sorgte am Dienstag mit seinem Besuch am Stand von Rittal für Aufmerksamkeit. Kurz zuvor ließen sich Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Kamal Nath, der indische Minister für Städtebau und regionale Entwicklung, die neuesten Produktentwicklungen zeigen. Auch sonst gab es großes Interesse an dem Unternehmen, wie der hohe Besucherandrang am Messestand zeigt.
Rittal zählt zu den weltweit führenden Systemanbietern für Schaltschränke, Klimatisierung, Stromverteilung und IT-Infrastruktur. Die Unternehmensgruppe "Friedhelm Loh Group", zu der Rittal gehört, erzielte 2011 einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro. Auf der weltweit größten Industriegütermesse in Hannover, die in dieser Woche stattfindet, bietet das Unternehmen eine der größten Ausstellungen. Sie steht unter dem Motto "Effizienz mit System".
Unternehmer mit christlichem Engagement
Friedhelm Loh gehört einer freikirchlichen Gemeinde an und engagiert sich für viele christliche Organisationen. Der 65-Jährige ist im Vorstand des Bibellesebundes und Vorsitzender der "Stiftung Christliche Medien". Er engagiert sich außerdem im Kuratorium der "Internationalen Martin Luther Stiftung".
Loh übernahm 1974 die Geschäftsführung von Rittal. Sein Vater Rudolf Loh (1913-1971) hatte das Unternehmen 1961 gegründet. Auch er engagierte sich im christlichen Bereich: Von 1968 bis 1971 war er im Vorstand des Evangeliumsrundfunks (ERF). Außerdem war er ab 1963 bis zu seinem Tod im Vorstand des Missionshauses Bibelschule Wiedenest. (pro)
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Tony Katz | 01.05.2012 21:21:27
@Itisch, wir leben nun mal in einer Gesellschaft die stark geprägt ist von wirtschaftlichen Handeln, umso besser, wenn Wirtschaftsbosse Christen sind. Ich hatte das Privileg von einem malayisch-amerikanischen Missionar besucht zu werden, was er mir über Indonesien, Malaysia, Hong Kong und China aus Sicht des Missionsbefehls erzählte, kann jeden "eingeschlafenen" Christen berühren. Es gibt in den genannten Ländern Bekehrungen und Christen an höchsten Stellen. Mit anderen Worten: Macht Euch keine Sorgen um Loh oder Wen Jiabao, aber um unsere Lobby-Banken-Merkel umso mehr...
K. R. Itisch | 28.04.2012 10:26:56
Schöner PR-Artikel für Friedhelm Loh und seine Unternehmen. Ich habe Respekt und eine hohe Achtung vor dem, was dieser hervorragende Unternehmer und engagierte Christ sowohl in Wirtschaft als auch in Gesellschaft leistet. Aber muss pro wirklich jeden öffentlichen Auftritt dieses Mannes mit einem Werbe-Artikel begleiten? Wieso spielt Wirtschaft in einem Medienmagazin plötzlich so eine große Rolle? Oder hat Friedhelm Loh Herrn Wen Jiabao auf die Lage der verfolgten Christen in China angesprochen? In dem Fall wäre dies sicher eine Meldung Wert gewesen.