Technik
Und es war Freude unter den Apple-Jüngern
Die Erwartungen an das neue Gerät von Apple waren hoch, Steve Jobs wurde anschließend vielerorts als Messias dargestellt
Foto: The Economist / gdgt.com / Montage: pro
Das Event wurde von zahlreichen Bloggern live im Netz kommentiert. Beim Kurznachrichtendienst Twitter purzelten minütlich fast 3.000 Tweets übers Netz, die sich mit dem neuen Apple-Gerät befassten.
Auch wenn das Urteil der Technik-Experten im Durchschnitt gemäßigt ausfiel und längst nicht mehr so überschwänglich war wie noch beim letzten iPhone, griffen viele Journalisten in ihrer Berichterstattung über das iPad in die allerhöchsten Kategorien. Wenn auch teils ironisch, sprachen sie etwa von der "Wunderflunder" (n-tv) oder schlicht von der Medien-Revolution.
Jobs selbst nahm den Hype, der dem iPad bereits vorausging, auf den Arm, als er ein Zitat des "Wall Street Journals" an die Wand warf, in dem es heißt: "Das letzte Mal, als es so viel Aufregung um eine Tafel gab, standen einige paar Gebote darauf", daneben zeigte der Apple-Chef ein antikes Bildnis von Mose, der die Steintafeln in die Höhe hält.
Die britische Wochenzeitschrift "The Economist" setzte den milde lächelnden Steve Jobs auf ihre Titelseite, gekleidet in ein wallendes Gewand, mit einem Heiligenschein über dem Haupt. In der Hand: die Tafel, auf die alle gewartet haben, das iPad. Die Zeitung titelte: "The Book of Jobs" - Das Buch Jobs.
Die "Financial Times Deutschland" druckte ein Apple-Glaubensbekenntnis ab, das "iCredo". Darin heißt es: "Ich glaube an Jobs, den Gründer, den Allmächtigen, den Schöpfer des iPod und des Mac und jetzt des iPad. (...) Und an den Apfel, die angebissene Marke unseres Herrn." Weiter heißt es. "Er sitzt zur Rechten des guten Geschmacks in Cupertino, California. Von dort wird er kommen (so ziemlich jedes Jahr), zu richten die Technikgläubigen und die Designhasser." (pro)
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