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Kirchenfunk für Sendung über "Drogenmütter" geehrt

Zum 26. Mal hat die Landesmedienanstalt Niedersachsen in der vergangenen Woche einen Mitarbeiter des Evangelischen Kirchenfunks Niedersachsen (EKN) ausgezeichnet. Für die Produktion "Drogenmütter und ihre Babys" erhielt die Redakteurin Angela Behrens am 4. Dezember den Niedersächsischen Hörfunkpreis.
"Drogenmütter und ihre Babys" zeigt Frauen, die versuchen ihrer Mutterrolle gerecht zu werden – trotz Drogensucht. Redakteurin Angela Behrens thematisiert in ihrer Hörfunk-Sendung die oft schwierigen Familienverhältnisse, aber auch die gesundheitlichen Folgen für die Kinder. In ihrem Beitrag interviewt sie die 24-jährige Melanie, die gemeinsam mit ihren zwei Töchtern in der stationären Drogentherapieeinrichtung Wilschenbruch lebt, spricht mit einem Arzt über die Folgen der Drogensucht für die Kinder und zeigt Auswege aus solch schwierigen Lebensumständen auf.

Behrens bereits zum vierten Mal ausgezeichnet

In der vergangenen Woche wurde die Autorin für ihre Arbeit mir dem Niedersächsischen Hörfunkpreis in der Kategorie "Politik / Soziales / Umwelt in Niedersachsen" ausgezeichnet. Die einstündige Sendung wurde am 24. Oktober bei "Radio ffn" ausgestrahlt. "Ich bin überglücklich über diese Auszeichnung", erklärte die Journalistin im Rahmen der Preisverleihung. "Dieser Preis motiviert auch gegen den Trend sensiblen Themen, die zum Nachdenken anregen, weiter Raum im privaten Hörfunk zu geben."

Für Angela Behrens ist dieser Hörfunkpreis des Landes Niedersachsen bereits die vierte Auszeichnung durch die Jury der Landesmedienanstalt. Insgesamt gingen seit 1995, als der Preis ins Leben gerufen wurde, 26 Auszeichnungen an EKN-Mitarbeiter.

Der Evangelische Kirchenfunk Niedersachsen arbeitet seit 1987 für verschiedene niedersächsische Privatfunksender und andere Sendeanstalten. Angela Behrens erhält ihn zum vierten Mal. Die Journalistin beschäftigt sich gerne mit sensiblen Themen. Bereits 2004 wurde sie gemeinsam mit Wolfgang Stelljes für den Beitrag "Wenn Kinder sterben" geehrt. (PRO)

VON: aw | 08.12.2008

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