Politik | 03.11.2015

Die Feuerwehr war bei dem Brand schnell zur Stelle

Die Feuerwehr war bei dem Brand schnell zur Stelle
Foto: Hedwig von Beverfoerde

Der genaue Sachschaden steht noch nicht fest, soll aber bis zu 80.000 Euro betragen

Der genaue Sachschaden steht noch nicht fest, soll aber bis zu 80.000 Euro betragen
Foto: Hedwig von Beverfoerde

Brandanschlag auf „Demo für alle“-Organisatorin

Linksextremisten haben sich zu einem Brandanschlag auf das Firmengelände der „Demo für alle“-Organisatorin Hedwig von Beverfoerde bekannt. Die Geschädigte gibt einem Theaterstück Mitschuld, in dem sie und die Autorin Birgit Kelle für „vogelfrei“ erklärt werden.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zu einem Brandanschlag auf die Geschäftsadresse der „Demo für alle“, die sich in Stuttgart gegen die „Frühsexualisierung unserer Kinder und die Gender-Ideologie“ einsetzt. Dabei brannte ein VW-Bus aus, der auch bei den Demonstrationen im Einsatz gewesen war, heißt es in einer Pressemitteilung vom Montag. Teile des Gebäudes wurden beschädigt. Der Sachschaden beträgt laut Polizei bis zu 80.000 Euro.

Linksextremisten bekannten sich im Internet zu der Tat und begründeten sie damit, dass die „Demo für alle“ ein „Sammelbecken für das reaktionäre Pack auf den Straßen der Bundesrepublik“ sei. Gleichzeitig wurde in dem Schreiben zu weiteren Gewalttaten aufgerufen: Der Brandanschlag zeige, dass „die Hetzer angreifbar sind und für ihr Treiben die notwendige Quittung bekommen“. Mit von Beverfoerde sei eine „geistige Brandstifterin zur Rechenschaft gezogen worden“.

Theaterstück greift Kelle und Kuby an

Von Beverfoerde erklärte zu dem Brandanschlag: „Es fällt auf, daß auch dieser hinterhältige Anschlag aus dem linksextremen Milieu nur wenige Tage nach der Premiere des Stücks ‚Fear‘ an der Berliner Schaubühne verübt wurde.“ In dem Stück werde die „Demo für alle“ verrissen und es würden Personen wie die katholische Aktivistin Gabriele Kuby, die Autorin Birgit Kelle, die AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch sowie von Beverfoerde selbst „auf verleumderische Weise als rechtsextreme, Haßreden schwingende Zombies dargestellt und ‚künstlerisch‘ zum Abschuss freigegeben“.

Dies sei Hetze unter dem Vorwand der Kunst und „geistige Brandstiftung, die offenbar direkt zu echter Brandstiftung führt“. Regisseur Falk Richter müsse sich fragen lassen, ob er dies beabsichtigt habe. In der Nacht nach der Premiere, am 25. Oktober, war bereits das Auto von Beatrix von Storch in Berlin angezündet worden.

In dem Theaterstück geht es um von Ängsten geschaffene Ungeheuer, die durchs Land ziehen und „auf eine christlich-fundamentalistische Hasspredigerin, besorgte Bürger, die gegen ‚Lügenpresse‘ und ‚Überfremdung‘ sich die Wut aus dem Leib schreien, besorgte Eltern, die gegen alternative Familienmodelle und die Akzeptanz sexueller Vielfalt auf die Straße gehen“, treffen. Außerdem kommen sie „der konspirativen Allianz zwischen der politischen Rechten, der Kirche und der Aristokratie für die Re-Christianisierung des Abendlandes auf die Spur“.

Die Autorin Birgit Kelle („Gender-Gaga“) schrieb auf Twitter an Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD): „Und @HeikoMaas, ab wieviel brennenden Autos dürfen wir einen runden Tisch gegen Links erwarten?“ Maas, der auf Twitter regelmäßig vor rechter Gewalt warnt, reagierte bislang nicht. (pro)

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