Alice Cooper: "Ich war der verlorene Sohn"
"Ich bedaure diese Erfahrung trotz allem nicht. Allein deshalb nicht, weil sie mich zurück zum Christentum geführt hat." Der 64-jährige Musiker besuchte als Kind die Kirche, sein Großvater und sein Vater waren Pastoren. "Dann ging ich weg, so weit ich nur konnte. Und zerstörte mich beinahe selbst."
"Bin jetzt abhängig von der richtigen Person"
Nachdem er aus der Klinik entlassen wurde, sei er weder zu den Anonymen Alkoholikern noch zu einer Therapie gegangen. "Der Glaube kam einfach zurück zu mir, und ich habe bis heute keine Erklärung dafür. Das Wunder war, dass Gott meine Sucht einfach wegnahm." Selbst die Ärzte hätten gestaunt, und man bewunderte ihn für seine Selbstkontrolle, was er aber zurückweist: "Ich kenne mich selbst gut genug. Ich habe in Wirklichkeit überhaupt keine Selbstkontrolle. Ich bin jetzt nur abhängig von der richtigen Person."
Alice Cooper gilt als Wegbereiter spektakulärer Bühnenauftritte in der Rockmusik. Seit den frühen 70er Jahren zeigte der in Detroit geborene Musiker auf seinen Konzerten reißerische Schaueinlagen: Mal tanzte er mit einer vermeintlichen Leiche, mal spielte er seine Enthauptung nach. Seit den späten 1970er verfiel er zunehmend dem Alkohol. Seine Sucht überwand er Mitte der achtziger Jahre. (pro)
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Weiterführende Links zu dem Thema
- Alice Cooper in der "Zeit": ["Das Wunder war, dass Gott meine Sucht einfach wegnahm"]
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Pastor Klaus | 17.02.2012 04:09:41
Ich hoffe und bete für ihn das Yahwe ihn heilmacht.