Kommentar | 30.06.2016

Auch wenn nach dem Brexit-Votum ein Stern am EU-Himmel fehlt, ist Hysterie fehl am Platz

Nach Brexit-Wahl: Nein, die EU ist nicht nur gut!

Viele finden es unfassbar, dass Großbritannien für den Brexit gestimmt hat. Die Hysterie ist aber fehl am Platz. Sie übergeht, zu welchen Irrwegen die EU fähig ist. Das zeigt ein antisemitischer Vorfall im EU-Parlament am Tag des Votums. Ein Kommentar von Daniel Frick mehr »

Kommentar | 29.06.2016

Mit der Reformation, die sie im Titel trägt, hat das EKD-Impulspapier „Reformation und Islam“ nicht viel zu tun, findet unser Kommentator

Weltfremd, glaubensfremd, EKD

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat das Impulspapier „Reformation und Islam“ veröffentlicht. Leider argumentiert sie darin an der öffentlichen Debatte vorbei. Von der im Titel genannten Reformation ist die Schrift weit entfernt. Ein Gastkommentar von Gerrit Hohage mehr »

Kommentar | 25.06.2016

Werden die Kirchen in Zukunft wieder voller? Dazu müsste Jesus Christus in den Mittelpunkt gerückt werden.

Kirchen müssen sich auf Jesus konzentrieren

Die Volkskirchen sind reich, obwohl ihnen die Mitglieder davonlaufen. Bevor auch das Geld schwindet, müssen sich die Kirchen auf das konzentrieren, was sie von anderen Sinn-Anbietern unterscheidet. Ein Kommentar von Moritz Breckner mehr »

Kommentar | 24.06.2016

Großbritanniens konservativer Premier David Cameron (li.) warb für den Verbleib Großbritanniens in der EU. Sein Kontrahent Nigel Farage konnte jedoch mehr Stimmen für den Austritt gewinnen.

Der Brexit stellt die Identität der EU infrage

Die Briten haben gewählt – und verlassen die EU. Das stürzt die Union in eine Identitätskrise, zumal Großbritannien maßgeblich die humanistische und christlich-jüdische Prägung Europas beeinflusste. Doch Angst wäre jetzt fehl am Platz. Ein Kommentar von Christoph Irion mehr »

Kommentar | 17.06.2016

Chauvinismus, ein übersteigertes Nationalgefühl, gilt in der Forschung als ein Aspekt rechtsextremer Einstellungen

Auf der Suche nach der enthemmten Mitte

Die Studie „Die enthemmte Mitte“ der Universität Leipzig sorgt schon durch den reißerischen Titel für Aufmerksamkeit. Bei allem Erkenntnisgewinn hat sie doch ihre Schwächen. Journalisten sollten da genauer hinsehen. Ein Kommentar von Jonathan Steinert mehr »

Kommentar | 16.06.2016

Wie aufgehübscht darf Werbung sein und wieviel nackte Haut darf sie zeigen: Londons Bürgermeister hat sexualisierte Werbung verboten

Ein Tropfen auf den heißen Stein

Londons Stadtoberhaupt Sadiq Khan wehrt sich gegen zu viel nackte Haut auf Werbeplakaten. Gut so: Die Schönheitsideale der Werbung gehen aus seiner Sicht an der Realität vorbei. Ein Kommentar von Johannes Weil mehr »

Kommentar | 14.06.2016

Menschen gedenken in Orlando der Opfer des Attentats

Orlando-Attentat: Die freie Gesellschaft als Ziel

Das Massaker von Orlando war ein Angriff auf Homosexuelle. Und es sollte alle treffen, die die Ideologie des radikalen Islamismus nicht teilen. Ein Generalverdacht gegen Muslime wäre genauso falsch wie die Ansicht, der Terror habe mit dem Islam nichts zu tun. Ein Kommentar von Nicolai Franz mehr »

Kommentar | 10.06.2016

Nach den Unwetern in Süddeutschland gab es vergangene Woche viel aufzuräumen (Symbolbild)

Medien hypen helfende Flüchtlinge

Bei den Aufräumarbeiten nach den Unwettern in Süddeutschland haben auch Asylbewerber mit angepackt. Das ist erfreulich. Für die Schlagzeilen, die daraus entstanden, fehlte aber der Nachrichtenwert. Ein Kommentar von Jonathan Steinert mehr »

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