Medienkritik in Deutschland:
Die Schmuddel-Sparte
Spätestens der Fall Wulff hat gezeigt, dass deutsche Journalisten kräftig austeilen können. Gegen die eigene Zunft richtet sich ihre Kritik aber selten. Das macht eine Studie des Erich-Brost-Instituts für Internationalen Journalismus deutlich. Bei der Vorstellung am Donnerstag in Berlin warb Medienjournalist Stefan Niggemeier für offene Qualitätsdebatten im Netz.
mehr...Mediales „Religionstheater“ um den Papst?
Geistliche werden nicht mehr zur Meinungsäußerung, sondern nur noch zur ihrer Rechtfertigung in Talkrunden eingeladen. Das schreibt die Kulturbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bahr, in einem Beitrag für die Zeit-Beilage Christ und Welt. mehr...„Christen stellen keine wichtige Stimme dar“
Christen kommen in den Medien selten vor, weil sie „im Rahmen einer großen Geschichte keine wichtige Stimme darstellen“. Diese Ansicht vertritt der Schweizer Medienwissenschaftler Vinzenz Wyss in einem Interview mit dem Online-Portal livenet.ch. mehr...Zwölf Priester auf zwölf Seiten
Der stern befasst sich in seiner aktuellen Titelgeschichte mit dem Zölibat. Die Zeitschrift lässt zwölf Priester zu Wort kommen, die ein Ende des Zwangs zur Ehelosigkeit fordern. 93 Prozent der Deutschen sind auf ihrer Seite. mehr...Widersacher der Netzfreiheit
Durch gezielte Netz-Überwachung untergraben Staaten weltweit die Freiheit der Presse. Das prangert die Organisation „Reporter ohne Grenzen” an. Die größten „Feinde des Internets” sind demnach Syrien, China, Iran, Bahrain und Vietnam – und sie erhalten Hilfe von internationalen IT-Firmen.
mehr...Viel zu tun für den Presserat
Im Jahr 2012 gingen beim Deutschen Presserat 1.500 Beschwerden ein. Besonders hoch war die Empörung über das Titelbild der Satirezeitschrift „Titanic“, das den Papst in einer beschmutzen Soutane zeigt. mehr...30 Jahre ethos
Jung und Alt mit dem Wort Gottes erreichen und dabei mit dem Trend der Zeit gehen. Das ist das Anliegen der christlichen Zeitschrift ethos. Neben der redaktionellen Arbeit engagiert sich ethos auch bei einem Hilfsprojekt in Rumänien. Im März dieses Jahres feiert das Heft 30-jähriges Bestehen. mehr...Stephan Weil: "Im Herzen Katholik"
Der designierte niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) wünscht sich mehr Flexibilität von den Kirchen. In der aktuellen Ausgabe von "Christ und Welt" spricht der Politiker über die Landtagswahl, die gesellschaftliche Bedeutung der Kirchen und seinen ganz persönlichen Glauben. mehr...Arabischer Herbst für Journalisten
Die Lage der Pressefreiheit in Nordafrika ist zwei Jahre nach Beginn der arabischen Revolution prekär. Das berichtet die Organisation "Reporter ohne Grenzen". Am Mittwoch erschien ihre Rangliste der Pressefreiheit. Sie zeigt auch: Zensur und Repression sind im Bürgerkriegsland Mali an der Tagesordnung – obwohl das Land einst als afrikanisches Vorbild in Sachen Menschenrechte galt.
mehr...Widerspruch gegen "Die dunkle Seite des Glaubens"
Die "Stuttgarter Nachrichten" hatten in ihrem Beitrag "Die dunkle Seite des Glaubens" radikale Palästinenser mit Abtreibungsgegnern in den USA verglichen, die dem evangelikalen Lager angehören. Dieser Darstellung widerspricht die Evangelische Allianz nun entschieden.mehr...













