Nachrichten | 04.08.2013

Cox war zuletzt Stabschef am Internationalen Hauptquartier in London und Stellvertreter der Generalin Bond
Foto: Heilsarmee |

Heilsarmee wählt neuen internationalen Leiter

Die Heilsarmee hat am Samstag einen neuen General gewählt. André Cox ist damit der 20. General der Heilsarmee. Er tritt die Nachfolge von Linda Bond an, die im Juni zurücktrat.

Die 117 Mitglieder des sogenannten Hohen Rates wählten den 59-Jährigen zum Leiter der internationalen Heilsarmee und damit zum Chef von etwa 1,7 Millionen Mitgliedern. General Cox war zuletzt Stabschef am Internationalen Hauptquartier in London und damit sowohl Verwaltungschef der weltweiten Heilsarmee als auch der direkte Stellvertreter der Generalin Bond. Er hatte sie bereits seit Mitte Juni vertreten.

Seine Laufbahn begann Cox in der Schweiz als Korpsoffizier, was einem Gemeindeleiter entspricht. Später arbeitete er in verschiedenen Aufgabenbereichen in Simbabwe und in der Schweiz. Er hat sowohl die britische als auch die schweizerische Staatsbürgerschaft. Der neue General war Landesleiter der Heilsarmee in Finnland, in Südafrika und in Großbritannien. Cox ist mit der Heilsarmee-Kommandeurin Silvia Cox verheiratet.

Wichtigste Personalentscheidung

Der Hohe Rat der Heilsarmee ist ein Gremium, das ausschließlich zur Wahl eines neuen Generals gebildet wird. Er hat seit dem 29. Juli getagt und innerhalb von sechs Tagen die wichtigste Personalentscheidung für die Heilsarmee getroffen. Er besteht aus allen Territorialleitern und deren Frauen sowie allen weiteren aktiven Offizieren, die den Rang eines Kommandeurs inne haben.

Die Heilsarmee wurde 1865 von dem Methodistenpastor William Booth in den Elendsvierteln Ostlondons gegründet. Die Freikirche sieht ihren Auftrag darin, das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und menschlicher Not ohne Ansehen der Person zu begegnen. Heute ist die Heilsarmee in 126 Ländern der Welt tätig und leistet eine umfangreiche geistliche und soziale Arbeit in ihren Gemeinden und Sozialzentren. In Deutschland hat sie 45 Gemeinden und 42 soziale Einrichtungen. (pro)

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