Weltweit | 09.02.2016

Abtreibungslobby ärgert sich über Chips-Werbespot

Die amerikanische Abtreibungslobby NARAL ist entzürnt über einen Werbespot der Chipsmarke Doritos. Der Grund: Der Spot „humanisiere“ Föten.

Schätzungsweise 100 Millionen Amerikaner haben den Super-Bowl-Werbespot der Chipsmarke Doritos gesehen. Die Handlung: Ein Ehepaar lässt einen Ultraschall durchführen, um das Kind im Mutterleib zu sehen. Der Vater isst dabei Chips der Marke. Auf dem Ultraschall-Monitor der Ärztin ist zu sehen, wie sich das Baby nach den Chips ausstreckt, wann immer der Vater diese über den Bauch der Mutter hält.

Für die Lobbygruppe „NARAL Pro-Choice America“ ist das alles andere als lustig. Die Organisation mit einem Jahresbudget von über neun Millionen US-Dollar setzt sich gegen Einschränkungen im Abtreibungsrecht und für einen leichteren Zugang zu Abtreibungen ein. Per Twitter rief die Gruppe zum Boykott von Doritos auf und erklärte, der Werbespot sei sexistisch, da Väter als ahnungslos und Mütter als hysterisch dargestellt würden. Außerdem behauptete NARAL, der Dorito-Spot nutze die Taktik von Abtreibungsgegnern, „Föten zu humanisieren“.

Christliche Abtreibungsgegner in den USA schütteln darüber den Kopf: „Wenn NARAL einen Skandal in dem Hinweis sieht, menschliche Föten seien menschlich, dann sehen sie einen Skandal in der Wissenschaft“, sagte ein Sprecher der Gruppe „Catholic Association“ gegenüber Fox News. Es sei bekannt, dass Kinder im Mutterleib eine menschliche DNS hätten und menschliches Verhalten wie Daumenlutschen oder Reaktionen auf rhythmische Musik zeigten. Gruppen wie NARAL oder Planned Parenthood verleugneten diese Menschlichkeit, um den ungeborenen Kinder ihre Menschenrechte vorzuenthalten. (pro)

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