Gesellschaft | 05.01.2016

Die Deutsche Evangelische Allianz lädt ab Sonntag an etwa 1.100 Orten zum gemeinsamen Gebet ein

Die Deutsche Evangelische Allianz lädt ab Sonntag an etwa 1.100 Orten zum gemeinsamen Gebet ein
Foto: testfight, photocase.com

Allianzgebetswoche beginnt am Sonntag

Ab kommenden Sonntag beten Christen im Rahmen der Allianzgebetswoche wieder für lokale, regionale und weltweite Anliegen. Grundlage für die Woche ist die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn. Ein besonderes Augenmerk soll auf der Situation der verfolgten Christen weltweit liegen.

Der Bibeltext vom verlorenen Sohn ist die theologische Grundlage der Allianzgebetswoche. Er zeichne ein Bild von der Familie Gottes. Diese mache auch vor nationalen Grenzen keinen Halt, erklärte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz Hartmut Steeb. Die Arbeitstexte für die Gebetswoche, die vom 10. bis 17. Januar 2016 stattfindet, stammen von der Evangelischen Allianz in Tschechien. Sie wurden für den deutschen Sprachraum überarbeitet.

Eine besondere Herausforderung sei auch dieses Jahr die Situation der verfolgten Christen weltweit, meint Steeb. „Wir nehmen die oft so ausweglos erscheinende Situation zur Kenntnis und unterstützen gerne die Christen und ihre Gemeinden in der Verfolgung, wo immer das möglich ist. Aber oft sehen wir keine Hilfsmöglichkeiten. Darum bringen wir diese Situation vor Gott im Gebet und rufen die Christen in unserem Land der Freiheit auf, täglich für die verfolgten Christen und die himmelschreienden Menschenrechtsverletzungen zu beten“, wird er in einer Pressemitteilung zitiert.

Auftakt für eine ganzjährige Gebetsbewegung

Die Allianzgebetswoche fand im vergangenen Jahr in mehr als 25 Ländern weltweit statt. Auch in diesem Jahr hoffen die Veranstalter darauf, dass sich etwa 300.000 Christen an etwa 1.100 Orten aus den unterschiedlichsten Kirchen und Denominationen gemeinsam beten. Die Woche ist auch Auftakt für eine ganzjährige Gebetsbewegung der Allianz mit Vorschlägen für monatliche Gebetstreffen. Viermal jährlich sollen zudem Gebetshefte mit täglichen Gebetsanliegen erscheinen.

Das Material für die Allianzgebetswoche kann man bei der Deutschen Evangelischen Allianz bestellen. Das Gebetsheft und die Werbematerialien kann man sich aber auch auf der Internetseite der Deutschen Evangelischen Allianz herunterladen. Hartmut Steeb freut sich, dass die Allianz seit über 160 Jahren den Weg gehe, die organische Gemeinschaft der Kinder Gottes zu stärken: „Wir dürfen trotz aller unterschiedlichen Einzelerkenntnisse miteinander im Glauben leben“, schreibt er in seinem Vorwort. Die Geschichte vom verlorenen Sohn sei auch die Geschichte vom „liebenden Vater“. Dass darin so eindrücklich erzählte Evangelium leite Christen an, „wenn wir in der großen Familie Gottes zum gemeinsamen Gebet zusammen kommen“. (pro)

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