Gesellschaft
Friedrich: Werte des Abendlandes haben Hochkonjunktur
Das christlich geprägte Wertesystem wird global an Bedeutung gewinnen, meint Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU).
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Orientierungshilfe bei der Ausübung der Freiheit
Im Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur (KAN) ergänzte Friedrich, dass Solidarität und Nächstenliebe am Ende stärker seien als Hass, Unterdrückung und Gewalt. Für ihn persönlich bedeute der christliche Glaube auch in schwierigen Phasen Zuversicht "und wenn es ganz hart kommt, auch Geborgenheit. Für einen Christen bedeutet der Glaube Orientierungshilfe bei der Ausübung der Freiheit."
In Bezug auf den demographischen Wandel müsse die Kirche ein positives Bild jeden Alters vermitteln. Auch zum Verhältnis von Christentum und Islam äußerte sich der Protestant Friedrich. Es gehe in der Debatte nicht um eine "Anerkennung oder Nichtanerkennung des Islam als Religion. Der Islam ist selbstverständlich eine Religion. Es geht vielmehr um die rechtliche Einordnung von Vereinigungen. Der Staat braucht verbindliche Strukturen als Partner".
Das fünftägige Laienforum, das in Mannheim zum 98. Mal stattfand, diskutierte vor allem gesellschaftliche Themen. Viele Gläubige forderten in Mannheim Reformen innerhalb der Katholischen Kirche. (pro)
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