Gesellschaft
"Focus" über Moslems in Europa: "Die Vorhut ist da"
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Betende Moslems in London: England ist das einzige Land Europas, in dem muslimische Scharia-Räte gestattet sind, berichtet der "Focus" in seiner aktuellen Ausgabe.
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flickr/Tim Snell
"Allahs Vorhut in Europa" lautet die Überschrift zum Artikel, der feststellt: "Derweil prallen die Fronten des gegenseitigen Unverständnisses heftiger aufeinander denn je." Muslime litten unter "Hass, verbalen und physischen Attacken", ergab eine EU-Studie, andererseits würde mancher rechte Politiker wahllos alles angreifen, was islamisch sei.
Nur in England sind Scharia-Räte gestattet
Ein "Focus"-Reporter interviewte den Imam Scheich Suhaib Hasan von der Masjid al-Tawhid Moschee im Londonder Stadtteil Leyton. "Die Hälfte der Einwohner vertraut auf Jesus Christus, 23 Prozent verlassen sich lieber auf die Botschaft des Propheten", so "Focus". Der Imam leitet neben der Moschee auch den Islamischen Scharia-Rat, der nach dem islamischen Recht Muslime durchs Leben leitet. "Nirgendwo sonst in Europa sind derartige Räte offiziell gestattet, zu groß scheint die Gefahr, dass aus dem Rat ein Gericht wird und sich so eine Parallelwelt entwickeln könnte, in der Muslime nach anderen Gesetzen und Normen leben als Nichtmuslime. Allein auf der britischen Insel geht man das Desintegrationswagnis ein. 85 dieser Räte gibt es inzwischen."
Hasan sei eine Autorität unter Londoner Muslimen. Der fast 70 Jahre alte Gelehrte wuchs in Pakistan auf, studierte an der Universität von Medina die Scharia. Er darf nach islamischem Recht Paare scheiden. Hasan fordert, dass Muslima außerhalb des Hauses ihren Körper bedecken müssen. Die Todesstrafe für Abtrünnige, wie sie die Scharia vorsieht, hält er für gerechtfertigt. Hasan, der 1976 nach Großbritannien einwanderte, betont, dass er kein Richter sei - und nennte sich während des Interviews dennoch selbst so. Das britische Recht erkenne er voll an, sagt er, er "vermittle" ja nur, wenn es um "Heirat, Scheidungen und Erbschaften" gehe.
Der "Focus" fügt hinzu: "Nur ist der freundliche Imam kein Eheberater, er richtet in Wahrheit schon längst." Problematisch sei, dass bei einer muslimischen Scheidung der Gatte deutlich mehr Rechte habe als die Frau. Das Magazin erinnert: "Rund 11,5 Millionen Muslimas in der EU wären im Falle einer Scharia-Scheidung gegenüber den Männern benachteiligt, obwohl die Gesetze der EU-Staaten längst die Gleichstellung der Geschlechter festgeschrieben haben."
Kritiker warnen vor Rechts-Enklaven
Umfragen ergaben, dass Mehrheiten in Ägypten, den Palästinensergebieten oder Jordanien am liebsten nur nach dem heiligen Gesetz leben würden. Der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, sagte 2008, die Scharia könne mit dem britischen Rechtssystem koexistieren. Kritiker befürchten indes, dass die Formel "Ein Gesetz für alle" durch Scharia-Räte ihre Geltung verliere.
Der deutsche Islamforscher Bassam Tibi etwa, ein Vorreiter für die Idee eines friedlichen Euro-Islam, kann laut "Focus" nicht verstehen, dass Europas Demokratien überhaupt erwägen, solche Institutionen zuzulassen. Muslime in Europa dürften seiner Meinung nach nicht nach dem islamischen Recht leben: "Dann gibt es keine Integration." Jahr für Jahr strömten mehr Muslime aus dem Nahen Osten, Afrika, Asien oder vom Balkan in die EU, so der Islam-Experte. "Lebten 1950 nur rund 800.000 in Westeuropa, sind es heute schon schätzungsweise bis zu 23 Millionen. (...) Wenn die Muslime sagen: Ich bin Europäer, und meine Religion ist der Islam, stellt das kein Problem dar, aber wenn sie nicht zu integrieren sind, dann wäre das das Ende Europas." Tibi verlangte bereits 1992 einen "europäisierten" Islam.
Auch Maryam Namazie kämpft gegen eine zu strikte Auslegung des islamischen Rechts. Die gebürtige Iranerin leitet den Rat der Ex-Muslime in Großbritannien. Sie sagt, dass die Mehrheit der Muslime gar nicht nach dem islamischen Recht leben, sondern frei den Islam interpretieren wolle. Die britische Regierung aber treibe sie direkt in die Arme der islamischen Juristen, wenn sie immer mehr Räte zulasse.
Die Zahl der Muslime, die Scharia-affin sind, werde unterschätzt, so der "Focus". Eine britische YouGov-Studie unter muslimischen Studenten ergab 2008: 40 Prozent stimmten für die Einführung der Scharia. Und das Berliner Innenministerium ermittelte 2007, dass für 47 Prozent der Muslime das Befolgen der Glaubensgebote wichtiger sei als die Demokratie. In Österreich fand die GfK Austria heraus, dass die Hälfte der dortigen Türken gern nach der Scharia leben würde.
Das Islamische Zentrum in München verkündet etwa auf seiner Webseite: "Die Scharia ist das umfassende Gesetz der Muslime." Eine muslimische Frau dürfe keinen Angehörigen einer anderen Religion heiraten, heißt es da. Die Autoren fügen hinzu: "Mädchen und auch Jungen dürften ab der Pubertät nicht am gemischten Sportunterricht teilnehmen. Außerehelicher Sex? Verboten."
Die gebürtige Algerierin Rayhana, Theaterregisseurin in Frankreich, führt derzeit in Paris ein Stück auf, in dem Frauen auch über die Unterdrückung im Islam sprechen. Zwei Männer überschütteten sie vergangene Woche auf offener Straße mit Benzin, beschimpften sie als "Ungläubige" und versuchten, sie anzuzünden. Das Attentat misslang.
"Focus" sprach auch mit All Osman, der die Abu-Bakr-Moschee in Köln-Zollstock besuchte. Dort lernte er, dass die Scharia "nicht nur regelt, wie man zu beten hat, sondern alles: wie ich mit meinem sozialen Umfeld umzugehen habe, wie ich Handel treibe, wie das Strafrecht funktioniert. Nur war man sich in der Moschee auch bewusst, dass man noch nicht alles hier umsetzen kann."
In Deutschland predigen etwa 2000 Imame. Bei einem Freitagsgebet erreichen sie etwa 500.000 Gläubige, dabei kommen noch immer die meisten aus der Türkei. Zu Beginn des Jahres 2009 war Österreich geschockt, als eine Dissertation über muslimische Religionspädagogen enthüllte: 18,2 Prozent halten die Todesstrafe beim Abfall vom Islam für gerechtfertigt, 22 Prozent Demokratie und Islam für unvereinbar, und 28 Prozent sehen sogar einen Widerspruch darin, Muslim und Europäer zu sein. (pro)
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Helmut Löb | 03.02.2010 21:46:02
Man wird sich in Deutschland und Europa noch wundern. Es dauert nicht mehr all zulange und es wird sich das bestätigen, wovor die Islamkritiker uns immer und immer wieder gewarnt haben. Anstatt objektiv darüber nachzudenken, was die Verbreitung des Islam für uns überhaupt bedeutet, hat man diese Warnungen lieber ignoriert und in den Wind geblasen. Die Kritiker mit Häme und Fascho- Keule, nach vorgegebenem Muster in die rechtsextreme Ecke getrieben und somit mundtot gemacht. Totale Religionsfreiheit bringt in absehbarer Zukunft, für uns, die totale Religionsunfreiheit. Scheinbar will das unsere Elite so haben. Keine Bange! Das Menü, Allahu akbar mit den Schariahzutaten: Menschenrechtsverachtung, Todesstrafe, Verschleierung der Frauen, Frühverheiratung, Geschlechtertrennung, Untolerantheit gegenüber anderen Religionen, usw. ist bereits angerichtet. Es muss nur noch serviert werden. Ich wünsche den Gutmenschen, die all dieses tolerieren, einen guten Appetit! Helmut Löb
Peter Müller | 03.02.2010 20:37:55
Hätte die pseudo-christliche heutige Kirche nicht die Bibel zum Märchenbuch erklärt, die man historisch-kritisch auslegen muß, dann hätten sie in der Bibel schon längst die Anwort gefunden: Matthaeus 7,15: Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. Mehr muß man nicht sagen. Wer immer noch nicht versteht, was Jesus meint, dem hilft ein Blick in die Sunna: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Mir wurde der Befehl erteilt, daß ich gegen die Menschen solange kämpfe, bis sie sagen: la ilaha illal-lah (kein Gott ist da außer Allah). Das sind noch die milden Verse. Die schlimmeren will ich garnicht posten, da die Welt die Wahrheit nicht hören will.
Paul | 03.02.2010 19:24:22
"Mein Kampf" basiert zu einem großen Teil auf den "Erkenntnissen" von Karl Marx. Den Faschismus gab es in Italien, den Nationalsozialismus in Deutschland und ein Unterschied zum sowjetischen Internationalsozialismus ist kaum zu erkennen. Auch die Fahnen sind beide rot wie Blut.
Christlicher | 03.02.2010 15:00:47
@Jean Fairtique „Mein Kampf“ und der Koran sind aus dem gleichen Geist geboren. Wehe uns aber, wenn dieser satanisch-böse Geist, der schon an den Wurzeln des Islam sichtbar wird und sich im heutigen Terror zeigt, über uns kommt und uns beherrscht. Die Dummheit der Eliten lädt den Islam geradezu ein, sich bei uns zu etablieren. Heinrich Himmler über den Islam: “Die Muslime haben auf den Ruf muslimischer Führer geantwortet und sich ihres Hasses auf unsere gemeinsamen jüdisch-englisch-bolschewistischen Feinde wegen auf unsere Seite geschlagen, und vor allem wegen ihres Glaubens an und Respekts vor – unserem Führer.” Von Himmler stammt auch der Satz: “Der Islam ist unserer Weltanschauung gar nicht so unähnlich.” “Wenn wir Mohammedaner geworden wären, würden wir heute die Welt besitzen”. Adolf Hitler
Kreuzritter | 03.02.2010 10:48:57
Naja, Ehebruch tolerier ich auch nicht, aber natürlich werd ich niemand dafür steinigen. BTW Einfach erschreckend wie weit es schon mit dem Abendland gekommen ist.
Summer | 02.02.2010 21:40:37
Politik und die überwiegende Zahl der Medien verschweigen und/oder verharmlosen die schnell wachsenden sozialen und gesellschaftlichen Probleme in Zusammenhang mit islamischen Zuwanderern. Das hat Kalkül, ohne Zweifel. Um so überraschender ein vergleichsweise kritischer Artikel wie dieser im "Focus".
Alexander Voronin | 02.02.2010 19:37:32
Überraschung! Es ist ein Witz, dass ein Mutterland der Demokratie wie England diese Voodoo-Religion "Recht" sprechen lässt! Koran und Recht ist wie Feuer und Wasser. Und die Politik sieht meistens sprachlos zu, meistens noch wohlwollend! Auch und gerade in Deutschland wird der Islam gesundgebetet, während der Bürger schon längst spürt, was passiert! Nein zu Koran, Islam und Sharia!
celestine | 02.02.2010 19:15:58
ich bin Christ und halte den Islam für unvereinbar mit der Demokratie. Ich sehe auch aufgrund der 1300 währenden und heute noch andauernden Aggression des Islam gegen die Christenheit in Europa (Spanien, Balkan, Ungarn, Griechenland) einen Widerspruch von Muslim und der Zugehörigkeit zu einem aufgeklärten Europa.
Heinz-Michael | 02.02.2010 18:19:22
Wenn die Scharia verbietet, dass eine islamische Frau einen Andersgläubigen heiratet, dann wundert es mich nicht, dass Adolf Hitler den Islam so gerne mochte. Islamismus und nationaler Sozialismus haben ja sehr viel Gemeinsames. Auch was Schwule angeht, stimmen Hitler und die Scharia voll überein. Gaddhafi sagt ja voraus, dass Europa ein islamischer Kontinent wird; und das ohne Krieg und Terror. Bei diesen Zuwanderungszahlen und den vielen Geburten hier, wird es wohl so kommen.Ein Glück, dass ich schon etwas älter bin. Mir tun nur meine weiblichen Enkelkinder leid!
Hans Stein | 02.02.2010 18:09:32
Derr Islam ist weit mehr als eine Religion, er ist eine politisch-religiöse Ideologie: Und zwar mit einem Rechtssystem (Scharia), welches mit unserem Recht, unserer Verfassung und auch den Menschenrechten nicht vereinbar ist. Der Islam arbeitet auf eine Theokratie, eine Herrschaft Allahs und seines Propheten hin, in welcher Andersgläubige verfolgt und Frauen, die von Moslims geschlagen werden dürfen, unterdrückt werden..