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Gesellschaft

Gläubig ohne Gottesdienst

Jeder zweite Deutsche schätzt sich selbst als gläubig ein. Der regelmäßige Gottesdienstbesuch erscheint jedoch nur jedem Zehnten attraktiv. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die im Auftrag des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" durchgeführt wurde.

Jeder zweite Deutsche (48,3 Prozent) bezeichnet sich selbst als gläubig. Der Glaube gibt rund vier von zehn Befragten (42,9 Prozent) Halt und Sicherheit in ihrem Leben. Fast ebenso viele (39,3 Prozent) sagen, sie beteten in schwierigen Lebenssituationen. In Gedanken rufen ebenfalls knapp vier von Zehn (38,5 Prozent) Gott oft um Beistand und Hilfe an.

Der kirchliche Gottesdienst spielt dagegen eine geringere Rolle. Nur jeder Zehnte (10,1 Prozent) gibt an, regelmäßig, mindestens einmal die Woche Gottesdienste zu besuchen. Dass sie nur an hohen Festtagen daran teilnehmen, gaben 38,4 Prozent an. Viele (41,7%) besuchen Kirchen nur im Rahmen von Besichtigungen.

Die repräsentative Umfrage führte die "Gesellschaft für Konsumforschung" (GfK) Nürnberg unter 1.917 Frauen und Männern ab 14 Jahren im Auftrag der "Apotheken Umschau" durch. Das Gesundheitsmagazin liegt in den meisten Apotheken kostenlos aus. (pro)

VON: js | 17.12.2009

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