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Film

Andy Garcia kämpft für den Glauben

Der Kampf um Glaubensfreiheit in Mexiko ist Thema eines neuen Films mit Andy Garcia und Eva Longoria in den Hauptrollen. Mit "For Greater Glory" (Für eine größere Ehre) will Regisseur Dean Wright nicht nur die Geschichte des Cristero-Krieges erzählen – sondern auch deutlich machen, wie Jesus selbst gewirkt hat.


In Mexiko ist "For Greater Glory" bereits erfolgreich im Kino angelaufen, im Juni wird er auch in den USA zu sehen sein. 1926 hatte die mexikanische Regierung den katholischen Gläubigen gewaltsam ihre Rechte entzogen, darunter sämtliche Bürgerrechte für Priester und das Recht der Bürger, ihren Glauben öffentlich auszuleben. Eine zunächst kleine Gruppe von Widerständlern kämpfte mit dem erfahrenen General Gorostieta, im Film Andy Garcia, und seiner Frau, gespielt von Eva Longoria, für ihre Freiheit.

Unter seiner Anleitung verwandeln sich die unerfahrenen Kämpfer der Rebellen im Film in ein koordiniertes Regiment. Er wird zur Symbolfigur für Glaubensfreiheit. Auf der Reise durchs Land begegnen ihm zahlreiche Charaktere, darunter auch der junge José (Mauricio Kuri), der ihm zeigt, was Mut und Glaube im Angesicht der Ungerechtigkeit wirklich bedeuten. In der Rolle eines Geistlichen tritt auch Schauspiellegende Peter O'Toole auf.

"Zeigen, wie er dem Weg Jesu folgte"

Das Drehbuch von "For Greater Glory" stammt aus der Feder von Michael Love, Regisseur ist Dean Wright, der in anderen Funktionen auch schon bei "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" und "Titanic" mitgearbeitet hat. Zum ersten Mal gezeigt wurde die mexikanische Produktion 2011 auf dem Weltjugendtag in Madrid. Er ist der teuerste Film in der Geschichte Mexikos.

Regisseur Wright erklärte im Interview mit dem Magazin "Catholic Digest", dass er durch das Handeln mancher Charaktere auch das Wirken Jesu veranschaulichen wollte. So opfert eine Figur etwa ihr Leben für die gute Sache: "Ein Weg, zu zeigen, wie er mit seinen Schritten dem Weg Jesu folgte", findet Wright. Andy Garcia ("Ocean's Thirteen") erklärte, man müsse nicht gläubig sein, um in diesem Film mitzuspielen oder ihn zu sehen. "Ich bin ein Mann des Glaubens, aber das ist nicht der Grund, warum ich den Film gemacht habe", sagte der Kubaner. "For Greater Glory" sei einfach eine wichtige Geschichte. Auf die Frage, ob die Arbeit daran seinen Glauben vertieft hätte, erwiderte er: "Nein, er war schon tief genug." (pro)


VON: aw | 29.05.2012

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Kommentare [1] >>>

  • Jemeljan | 30.05.2012 12:26:19

    Der Film lag lange genug "auf Eis", nachdem sein ursprünglicher Titel "Cristiada" wohl der Welt nicht zur "verkaufen" war. Christus im Titel ist wohl Kassengift. Auch waren die Inhalte (aktive, kämpferische Christen) wohl dem Weltbild der Medienschaffenden weltweit nicht zu vermitteln. Nur der Vatikan wollte sich eine Kopie des Streifens ansehen. Kein Witz. Dort fand auch die Uraufführung noch unter dem alten Namen statt. http://gebetskreis.wordpress.com/2012/03/27/medien-film-uber-christlichen-widerstand-findet-schwer-einen-verleih/

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