"Die Hütte" wird verfilmt
Über sechs Millionen Mal hat sich das Buch "The
Shack", zu deutsch "Die Hütte", bisher in den USA verkauft. Hierzulande
steht die deutsche Ausgabe auch ein Jahr nach ihrem Erscheinen noch auf Platz
24 der vom Fachmagazin "Buchreport" ermittelten Bestsellerliste. Nun
soll die Geschichte um den Gottessucher Mack auch die Leinwand erobern – oder zumindest
die heimischen Wohnzimmer. Im Frühjahr soll ein Film zum Buch erscheinen. Die
Macher planen Vorführungen in einigen Kinos, zum großen Teil wollen sie die Vermarktung
aber via DVD vertreiben.
Eine Mischung aus Doku und Spielfilm
Im September wird sich der Autor William Paul Young erstmals
mit der deutschen Regisseurin des Films, Susanne Aernecke, treffen, um Details
der Produktion zu besprechen. Der Autor wird in einigen Szenen des Films selbst
vor der Kamera stehen. "Wir planen eine Mischung aus Dokumentation und
Spielfilm", sagt Aernecke gegenüber pro. Die Autorin, Journalistin und
Produzentin ist fasziniert von der wahren Geschichte hinter dem Bestseller.
Darin trifft der Familienvater Mack in einer einsamen Hütte auf Gott, Jesus und
den Heiligen Geist, die ihm den Kern des christlichen Glaubens vermitteln. Aernecke
plant, die Originalschauplätze des Buchs in Oregon zu besuchen. Die Hütte, nach
der es benannt ist, gebe es tatsächlich, sagt sie. Auch dort soll gedreht
werden.
Aernecke produziert seit Jahren Hörbücher oder kleinere
Filme für den Verlag Ulstein und dessen Marke "Allegria", wo die
deutsche Ausgabe der "Hütte" im vergangenen Jahr erschienen ist. Als
der Verlag mit der Bitte auf sie zukam, das Buch zu verfilmen, war Aernecke
gleich überzeugt: "Da kann man eine schöne Geschichte draus machen, gerade
in einer Zeit wie dieser, in der die Menschen wieder Halt im Glauben suchen",
sagt sie. Vom Buch selbst war sie seinerzeit wenig begeistert: "Es ist
doch sehr amerikanische. Ich hätte nicht gedacht, dass es den deutschen Markt
erobern kann."
Ein Budget von weniger als einer Million
Heute ist Aernecke überzeugt von der positiven Kraft des
Buchs. Pläne darüber, wer etwa Mack im Film spielen soll, gebe es noch nicht. Gott,
der im Buch durch eine farbige Frau verkörpert wird, werde als Person wohl
nicht auftreten. Geplant ist, lediglich die Stimmen von Gott, Jesus und dem
Heiligen Geist aus dem Off sprechen zu lassen. Das dürfte dem geringen Budget
entgegenkommen: Aernecke rechnet mit möglichen Ausgaben von unter einer Million
– im Vergleich zu großen Produktionen eine verschwindend geringe Summe.
William Paul Young freue sich bereits auf die Arbeit,
sagt Aernecke. Den Autor konnte sie gleich für ein zweites Projekt gewinnen. Derzeit
dreht sie einen Film über Gottesbegegnungen. Darin berichten unter anderem
Prominente wie Nina Hagen über ihren Weg zum Glauben. Das dazugehörige Buch "Irgendwas
muss dran sein…" erscheint im September im Verlag "adeo". Im
Film soll auch Young über sein Leben sprechen. Religion fasziniere Aernecke,
seit sie vor einigen Jahren Filme über verschiedene Glaubensrichtungen gedreht
habe, sagt sie. In der jüngeren Vergangenheit widmete sie sich verstärkt dem
christlichen Glauben, drehte etwa eine sechsteilige Serie über verschiedene
Orden. Mit ihren Filmen über "den eigenen Glauben" wie sie sagt, verbindet
sie eine Mission. In einer Zeit, in der die Medien sich auf Negativnachrichten
stürzten, aber selten Positives berichteten, solle etwa die Verfilmung der
"Hütte" zeigen, dass es auch anders gehe. "Wir setzen uns damit
über die Negativ-Szenarien der Medien hinweg", ist die evangelische
Christin überzeugt. (pro)
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Didi | 11.06.2012 18:07:48
Klasse, dass dieses Buch verfilmt werden soll! Als ich es anfing zu lesen, hab ich mir Gedanken darüber gemacht, ob das Buch "Die Hütte" verfilmt wird oder nicht. Schade nur, dass man Gott unsichtbar lässt. Ich finde, dass die Menschen dadurch nicht so sehr angesprochen werden. Ich würde es besser finden, zwei oder drei Teile zu drehen, in denen vorkommt: 1.Teil: Die Vorgeschichte, Missys Verschwinden, der Brief von Gott 2.Teil: Macks Begegnung mit Gott (seine Gespräche, Erlebnisse, Wendung) 3.Teil: Macks Rückkehr nach Hause und das Happy End!!! Aber vielleicht sollte der Film doch erst mal so herauskommen, wie bisher geplant, um zu sehen, wie viele Menschen ihn anschauen. Danach kann man vllt doch noch ein größeres Objekt wagen! Ich wünsche Euch allen, die Ihr an diesem Projekt mitwirkt/mitarbeitet, Gottes reichen Segen, viel Erfolg, viel Spass und viel Glück! Gruß: David