Film
Filmproduktion: "Jesus goes to Bollywood"
Damit stelle der Streifen einen Kontrast zu den üblichen Jesus-Filmen
dar, die dessen späte Wirkungsjahre thematisierten. Die Dreharbeiten des
Films, der in vier Sprachen erscheint, erstrecken sich über die
kommenden Monate. Die Hauptfiguren werden alle von kindlichen
Schauspielern verkörpert. Dies sei in indischen religiösen Filmen so
üblich, um die Unschuld, Unverletzlichkeit und Göttlichkeit religiöser
Figuren hervorzuheben, betonte der Regisseur. Diese Tradition wolle er
fortsetzen. Obwohl der Film eine spezielle Bedeutung für alle Christen
habe, richte er sich an breiteres Publikum, erklärt Rao. Der indische
Regisseur hat bisher acht Filme gedreht. Im kommenden Jahr erscheint
auch der Film "Traffic Jam" in der indischen Landessprache Telugu.
Das Leben Jesu, hier ein Bild aus einer Filmproduktion von "Campus für Christus", wird nun auch von einer indischen Produktionsgesellschaft verfilmt. Wenn alles nach Plan läuft, ist der Film im Frühjahr zu sehen.
Foto: Campus für Christus
"Dies ist der erste Film dieser Art in der Geschichte Bollywoods", wird der Produzent Konda Krishnam Raju in der israelischen Tageszeitung "Ha'aretz" zitiert. Mit einem Budget von umgerechnet 24 Millionen Euro ist er zudem einer der bisher teuersten. Die Streifen der indischen Filmschmiede kosten im Durchschnitt 395.000 Euro. Der Begriff "Bollywood" beschreibt die indische Filmindustrie und deren Unterhaltungsfilme.
Die Produktionsfirma "Aditya" plant die Veröffentlichung im kommenden Jahr. Neben Englisch soll der Film noch in die drei indischen Landessprachen Telugu, Hindi und Malayalam übersetzt werden. Die Versionen auf Telugu und Malayalam werden von dem südindischen Star-Schauspieler Pawan Kalyan gesprochen. In Indien leben nach jüngsten Angaben 24 Millionen Christen, was einem Anteil von 2,3 Prozent an der Gesamtbevölkerung entspricht. (pro)
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