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Politik

Christ und Pirat

Er ist Pirat und evangelikaler Christ. Wie das zusammengeht, hat uns Joachim S. Müller im Interview erklärt. Der 38-Jährige ist Informatiker aus Darmstadt und der Meinung, dass Staat und Kirche unbedingt getrennt sein müssen. Mit Gleichgesinnten hat er die Gruppe "Christen in der Piratenpartei" gegründet.
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VON: js | 16.05.2012

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Kommentare [9] >>>

  • Lori | 24.09.2012 11:57:50

    Es ist vielleicht möglich, das ein "Christ" sich in der Piratenpartei engagiert. Aber niemals würde sich ein Kind GOTTES dieser Partei anschliessen. Aus einem ganz einfachen Grund; einige Punkte ihres Programms stehen im krassen Gegensatz zum Wort GOTTES, der Bibel. Und auch wenns nur ein Punkt wäre, wärs schon zuviel. // Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? 2.Korinther 6,14+15

  • schlunki | 17.06.2012 16:41:03

    … völlig richtig: Christlicher Glaube ist ein Angebot, … mit dem man ein Land (womöglich noch ein "christliches Land") dann natürlich nicht zwangsbeglücken darf. Genau deswegen aber halte ich unser derzeitiges System der kooperativen Zusammenarbeit bzw. der "hinkenden Trennung" von Staat und Religion für sehr gut geeignet, … wenn man es denn konsequent auch auf andere Religionsgemeinschaften ausweitet.

  • Schreiber | 24.05.2012 14:42:40

    Man kann sich ja schlecht der Realität entziehen. Die Piratenpartei ist eine der Realitäten ich finde es gut wenn es auch in dieser Partei engagierte Christen gibt. Was kann dieser Partei und unserem Land besseres passieren, als dass es auch in extremen Parteien Einfluss von Christen gibt. Man kann sich die Frage stellen warum so wenig Christen sich überhaupt engagieren es gibt ja auch noch andere Parteien zum Beispiel unsere Volksparteien die ja darunter leiden, dass es immer weniger Engagement gibt. Christen sind doch mündig und haben was gutes in die Welt zu bringen, Glauben, Liebe und Hoffnung. Christen haben eine hervorragende Basis sie müssen in Kernfragen unserer Politik nicht immer herumlavieren (Du sollst nicht töten (Abtreibung, Sterbehilfe); Du sollst nicht rumschwindeln; Du sollst Loyal sein gegenüber deinem nächsten in allen Dingen (Frau Auto usw.)). Das sind doch die besten Voraussetzungen einer guten Politik.

  • Das Andi | 20.05.2012 10:58:16

    solrex: Der Artikel den Sie verlinken ist nicht christlich, sondern menschenverachtend! Herr Bednarz versucht der gesamten Gesellschaft den christlichen Glauben nach SEINEN Vorstellungen aufzudrücken. Genau das Gegenteil von dem Joachim spricht. Man muss als Christ Angebote an die Menschen machen und sie freiwillig da abholen, wo sie stehen. Keinesfalls den staatlichen Einfluss als Zwang zur Moral ausnutzen. Das ist nahe am Kommunismus. Geschlechterdiskriminierung und die Ablehnung alternativer Entwürfe unter christlichen Vorwänden ist sicher nicht das was Jesus befürwortet hätte, wurde er heute leben!

  • solrex | 19.05.2012 20:09:13

    Pirat - Seeräuber und dann noch Christ? Das passt wie die Faust aufs Auge! Diese Partei mit ihrem unausgegorenen Programm ist eine antichristliche Partei! Man lese dazu den folgenden Link, da wird deutlich, wohin die Reise geht. http://christlicher-gemeinde-dienst.de/news/newsdetail.php?id=1&nid=537

  • E.L. | 18.05.2012 16:26:33

    Die Piraten - was für eine merkwürdige Cyberpartei. Ich empfehle "Studio Friedman: Piraten - die neuen Helden?"

  • Jan Wolf | 18.05.2012 12:23:04

    @Manfred O. : Wie sehen diese Befürchtungen denn aus? Ich finde es sehr gut, wie Joachim hier die präzise Trennung von Staat und Kirche anspricht. Natürlich sollen die Interessen von Glaubensgemeinschaften in der Politik gehört werden, sie dürfen aber nicht über den Stimmen der Gesellschaft als ganzes stehen.

  • Joachim S. Müller | 18.05.2012 09:55:19

    Manfred O.: Der Einfluss von uns Handvoll Christen bei den Piraten ist mehr als nur weit entfernt davon, das Programm so anzupassen. Der Versuch einer Anpassung in Richtung eines christlichen Weltbildes wäre auch kontraproduktiv für unsere Position innerhalb der Partei und wird in keiner Weise angestrebt. Wir können nur versuchen, das Salz zu sein. Ist Ihnen klar, das die meisten anderen Parteien, die in Landes- und Bundestage gewählt wurden, ähnliche Positionen vertreten? Ich wünschte mir, mehr Christen fänden den Mut, sich in einer jeweils zu ihnen passenden Partei an unserer Politik zu beschäftigen.

  • Manfred O. | 16.05.2012 17:59:20

    Wenn es tatsächlich Christen unter den Piraten gibt, hoffe ich dass sie genügend Einfluss haben um das Grundsatz- bzw. Parteiprogramm betreffs Religion, Moral, Ethik und gesellschaftliche Entwicklung entsprechend zu überarbeiten Was ich hier bisher gelesen habe lässt bei mir die schlimmsten Befürchtungen aufkommen über den künftigen Werdegang unserer Gesellschafft.



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