Grüne fordern Gleichstellung des Islam
"Der Islam ist ein Teil von
Deutschland", sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der
Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, in Berlin. Die
Fraktionsvorsitzende Renate Künast forderte eine "Einbürgerung
des Islam". Dabei will es ihre Partei vor allem besser machen
als die "Deutsche Islam Konferenz" (DIK), denn die sei
"ziemlich deutlich in eine Sackgasse gefahren", sagte
Künast. Eine "Grüne Roadmap" soll nun zeigen, wie
gelingen kann, was die DIK laut Künast nicht geschafft hat: Die
Gleichstellung und Integration des Islam in Deutschland. Dazu fordern
die Politiker unter anderem die Anerkennung der islamischen
Religionsgemeinschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Konkret würde dies bedeuten, dass sie den christlichen Kirchen
gleichgestellt würde und zum Beispiel das Recht auf eine Vertretung
in den Räten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder islamischen
Religionsunterricht hätte.
Voraussetzung:
Verfassungstreue
Bisher scheiterte die Anerkennung vor allem
daran, dass sich die Struktur des organisierten Islam in Deutschland
zu heterogen präsentiert. Die großen islamischen Verbände
versammeln laut Beck nur rund 20 Prozent der muslimischen Gläubigen,
sie könnten zudem keine hinreichende Auskunft über theologische
Inhalte geben und orientierten sich eher an kulturellen, denn an
religiösen Kriterien, wenn es um die Aufnahme von Mitgliedern geht.
Das Grundgesetz schreibt für die rechtliche Etablierung einer
Religionsgemeinschaft aber genau diese Punkte vor:
Bekenntnisförmigkeit der Gemeinschaft, den Nachweis theologischen
Sachverstands oder eine mitgliedschaftliche Organisation. Zudem
müsste sich eine einheitliche islamische Religionsgemeinschaft
verfassungstreu präsentieren.
So sehen die Grünen nicht nur
den Staat, sondern auch die Muslime in Deutschland gefordert, auf
eine Anerkennung hinzuarbeiten. Beck erklärte etwa, er betrachte die
Gründung einer oder mehrerer Interessenvertretungen für Muslime
aller islamischen Strömungen als notwendig. Diese müsste ihrerseits
Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau fördern, die
Religionsfreiheit akzeptieren, Demokratie und Recht achten und
Antisemitismus, Rassismus und Homophobie nicht tolerieren. Die
"Deutsche Islam Konferenz" müsse sich hingegen verstärkt
der Bekämpfung von Ausgrenzungs- und Stigmatisierungstendenzen
gegenüber Muslimen in Deutschland widmen.
Beschneidungsurteil:
Juden und Muslime nicht allein lassen
Beck und Künast sehen
ihr Papier derweil als Anstoß zur Debatte. Weil der Prozess der
Herausbildung muslimischer Religionsgemeinschaften vermutlich noch
Jahre dauern werde, sei der Staat gefordert, Zwischenlösungen
anzubieten, etwa wenn es um den Islamunterricht gehe. Den soll es,
geht es nach den Grünen, so schnell wie möglich und möglichst
flächendeckend geben.
"Nicht alleine lassen" will
Künast Muslime und Juden nach eigenen Worten auch mit dem jüngsten
Beschneidungsurteil, das den Eingriff bei Knaben als Straftat
festgelegt hat. Dies sei eine weltweit einmalige Entscheidung, sagte
Künast. Muslime und Juden in Deutschland fragten sich nun, ob sie in
diesem Land überhaupt gewollte seien – und das sei vor dem
Hintergrund der deutschen Geschichte inakzeptabel. (pro)
Kommentare [19] >>>
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Libero | 12.08.2012 11:17:08
Die im Grundsatz linksliberalen GRÜNEN verraten mit der Implementierung des Islam in der deutschen Gesellschaft ihre eigenen Ideen. Mit dem Islam werden auch die Islamisten salonfähig und die stehen erklärtermaßen nicht auf dem Boden irgendeiner weltlichen Verfassung. Mit dem Islam wird die Freiheit der hier lebenden nicht-muslimischen Meheheitsbevölkerung beschnitten. Sorgen sich der schwule H. Beck und die lesbische C. Roth eigentlich garnicht über ihr Standing? Auf jeden Fall ist ihnen das Schicksal der "Deutschen" im Land egal, die können doch gute Muslime werden, um den Konflikten mit den Muslimen zu entgehen ! Nach der Implementierung des Islam kommt als nächster Schritt die Islamisierung und die Umkehrintegration der in den Islam. Da sind die Promoter dieser Entwicklung, die GRÜNEN, aber schon längst Geschichte, weil gläubige Muslime und Islamisten keine Homos, Anarchochaoten und Öko-Utopisten brauchen. Dann bestimmt eisene Disziplin im Gebet nach Mekka den Tagesablauf.
ewald | 13.07.2012 18:22:29
künast will islamisten kurzum alle nichtchristlichen Religionen zulassen, wenn diese das grüne Programm zur Bibel erhebne.; wie blauäugig und grün hinter den Ohren... ich frage mich, ob wir katholiken in diesem land noch gewollt sind; die antwort ist klar: bei der medialen AntiKKW ( anti konservativ-katholisch welle ) werden wir weder gewollt noch toliert sondern beleidigt,beschimpft,gemobbt und gebashed,daß sich die balken biegen
Chris | 09.07.2012 20:07:27
Melonenpartei: Außen grün, innen rot! So, wie man diese Partei kennt.. Antichristlich bis ins kleinste Detail-.- Hört diese grausame Politik der 68er denn nie auf? Was diese menschen Verachtende Ideologie schon Familien und Menschen zerstört hat.. Und doch wird es unser Volk niemals verstehen! Und zum letzten Abschnitt Beschneidung: Das ist eine Verschandelung des menschlichen Körpers, den uns Gott der Herr zur Verfügung gestellt hat. Wenn sich jemand ritzt sagt ja auch keiner "Ach wie toll, dass er seine Aggressionen an sich selber raus lässt und sich fast tötet"
Christoph | 09.07.2012 20:01:42
Diese Frau ist wie ein Blinddarm.. Ohne Funktion, bringt nix und ist weder männlich noch weiblich. Wirklich traurig..
Cherry | 09.07.2012 12:04:22
Gleichstellung des Islam in Deutschland? Das ich nicht lache. In islamischen Ländern werden christliche/ koptische Kirchen niedergebrannt und die Glaubensanhänger getötet und in Deutschland soll der Islam gleichgestellt werden? Ich will ja nicht alle über einen Kamm scheren aber Frau Künast sollte mal etwas die Augen öffnen zur weltpolitischen Lage der Religionen.
cgy. | 08.07.2012 21:35:40
Dazu fällt mir folgender Slogan ein: "Wer in der Zukunft immer noch Grün wählt, der wählt das Scharia- Recht, anstatt Menschenrecht, das wir –als aufgeklärte Bürger und Christen– in Deutschland bestimmt nicht haben wollen." Darum gilt es bei der nächsten Budestagswahl die richtige Stelle anzukreuzen und nicht die der Grünen! Cgy.
Darandik Rudolf | 07.07.2012 10:21:15
Der Islam war nie ein bestandteil der Abendländischen Kultur erst wenn in den Islamischen Länder die Christen ihren Glauben leben können ohne verfolgt zu werden. Wir sind in Europa schon viel zu weit gegangen mit unserer Gutmütigkeit. Die Grünen sind fast eine gefahr für uns , wenn sie so denken.
Klotho | 06.07.2012 23:25:44
Das die Grünen die Islamisten auf Teufel komm raus in Deutschland integrieren wollen, läuft auf eine Gründung eines Staatsislam heraus. Dabei übernehmen die Grünen Nationalsozialistische Dogmen, den die Nazis ahben doch die Kirchensteuer eingeführt um die Kirchen damit zu beruhigen. Das damit die Grünen natianalsozialistische Verhaltenweisen übernehmen, spricht gegen ihr strikt antifaschistische Haltung. Haben wohl politisch nichts besseres anzubieten derzeit. So kann ich die Grünen nicht mehr wählen, denn ich weiss genug über die deutsche Geschichte das ich auf ihren Trick hereinfalle. Und es entspricht auch gegen die Haltung der EU, denn die Franzosen machen sie es ganz einfach, sie trennen Religion und Staat ganz strikt und damit gibt es auch nichts religiös zu integrieren. Religion ist Privatangelegenheit und das finde ich auch ganz gut so.Wollen die Deutschen wieder ganz Europa diktieren, nämlich wie grossartig sie in der Integrierung von Ausländern sind? Ganz ehrlich ich bin froh das die Europäer so verschieden sind und nicht alle so derartig psychotisch sind wie einige deutsche PolitkerInnnen hier. Und ausserdem gibt es keinen einheitlichen Islam, die grössten Konfessionen vom Islam sind Sunniten, Schiiten und Aleviten, wie soll sich da eine Einheitsislam herausbilden? Wenn die Sunniten dominieren, dann wird es Konflikte mit Schiiten und Aleviten geben. Also ist der Plan der Grünen vollkommener Schwachsinn und zeugt von geringer Kenntnis des Islams. Sie wollen den Einheitsstaatsislam einführen, das ist vollkommener Schwachsinn und ausserdem warum wollen sie nicht, die anderen Religionen gleichermassen integrieren wie Buddhismus und Hinduismus?
Michael | 06.07.2012 11:53:54
Na Hallo Frau Künast, Gratualtion! Das ist die größte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für den BND die es bisher gab. - es gibt wieder was zu tun im Land
kritix | 06.07.2012 11:45:00
Ansichten aus Öko-Wolkenkuckucksheim!!! Die Grünen sind eine Ansammlung wohlstandsverwöhnter unverbesserlicher Linksutopisten. Die paar wenigen klugen und an der Realität orientierten Köpfe in ihren Reihen haben längst das Weite gesucht bzw. sind nicht mehr in der Politik aktiv. Ihre Abneigung gegen christliche Werte und Institutionen leben die Öko-Jünger auch durch ihre konsequente Verharmlosung des Islam aus. Naivität in Reinkultur gegenüber einer militanten Unterdrückungsideologie, die in krassem Widerspruch zu sämtlichen Werten steht, für die die Grünen vermeintlich eintreten. Ein erschreckendes Beispiel dafür ist die notorisch islamophile Fatimah Roth!