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ProChrist startet Gebetskampagne im Internet

Der Verein ProChrist bietet erstmals eine großangelegte Gebetsaktion im Internet an. "Dein Wunsch an Gott" heißt die Kampagne, die Menschen ohne Bezug zum Christentum den Kontakt mit Gläubigen erleichtern soll. Derzeit sucht ProChrist noch ehrenamtliche Beter.


Im Zeitraum von Dezember 2012 bis März 2013 können Internetnutzer anonym ihren "Wunsch an Gott" über das Netz loswerden. Ehrenamtliche Mitarbeiter von ProChrist nehmen das Anliegen in ihr Gebet auf und begleiten den "Suchenden" für einen bestimmten Zeitraum. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, will der Verein Werbebanner auf den Startseiten großer E-Mail-Dienstleister schalten. Der Internetnutzer erhält dort einen Link zu einer so genannten Unterseite der Dienstleister, die jedoch redaktionell von ProChrist betreut wird. In einem ersten Schritt kann der Nutzer nun ein Anliegen aufschreiben, in einem zweiten dann einen von etwa 2.500 Betern auswählen. ProChrist rechnet mit etwa 100.000 interessierten Nutzern der E-Mail-Dienstleister.

"Das Anliegen des Suchenden verschwindet nicht anonym im Netz. Er erfährt vielmehr, dass da jemand ganz persönlich betet – so wie die Beziehung zu Gott persönlich ist", erläutert ProChrist-Geschäftsführer Michael Klitzke die Aktion. Wie bei einer Paket-Sendungsverfolgung kann der Nutzer nachvollziehen, was mit seinem Anliegen geschieht. Über einen Link zu einer Seite erhält er schließlich eine individuelle Reaktion zu seinem Gebetsanliegen. Neben einem persönlichen Schreiben kann der Interessierte dort auch weitere Informationen zu ProChrist, christlichen Gemeinden und christlichen Veranstaltungen einsehen.

Ohne Gegenleistung

Mit der Internetkampagne will der Verein ProChrist neue Wege gehen: "Wir schaffen ein authentisches Angebot, das suchenden Menschen einen ersten Schritt des Vertrauens ermöglicht", erklärt Klitzke. "Sie erfahren, dass sich jemand aufrichtig um ihr Anliegen Gedanken macht, ohne eine Gegenleistung zu erwarten." Nach einem positiven Erlebnis bei der Aktion werde der eine oder andere "Suchende" anschließend den Weg zu einer der ProChrist-Veranstaltungen finden, erhofft man sich.

Für die Aktion sucht ProChrist im deutschsprachigen Raum nach weiteren ehrenamtlichen Helfern. Für das Gebet müssen diese lediglich für die Organisation über E-Mail erreichbar sein. „Ansonsten benötigen wir die Kontakt- und Gemeindedaten sowie zwei Referenzen vom Pastor oder anderen Gemeinde-Verantwortlichen. Weitere inhaltliche und organisatorische Fragen beantworten wir ab Herbst 2012 in kurzen Online-Schulungen", beschreibt Klitzke die Vorgehensweise. Ferner könne jeder Beter individuell entscheiden, wie viele Anliegen er in dem Aktionszeitraum erhalten will. "Dein Wunsch an Gott" ist die Vorkampagne für die Veranstaltung ProChrist 2013, die Menschen mit dem christlichen Glauben bekannt machen will und vom 3. bis 10. März in der Stuttgarter Porsche-Arena stattfinden wird.

ProChrist wird im nächsten Jahr bereits zum achten Mal durchgeführt und per Satellit aus Stuttgart in Kirchen, Gemeindehäuser und andere Räumlichkeiten übertragen. Das Programm soll gleichzeitig auch im Fernsehkanal "ERF eins" und im Internet gezeigt werden. ProChrist e.V. ist eine überkonfessionelle Initiative von Christen unterschiedlicher Kirchen. Der Verein hat seinen Sitz in Kassel. (pro)

VON: ak | 21.03.2012

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Kommentare [2] >>>

  • Anne Sabine Wilkens | 20.06.2012 22:10:51

    Lieber leite ich Menschen an, selbständig im Glaubensleben und natürlich auch im Gebet zu werden, anstatt den "Mittelsmann" zu spielen... Bibel lesen und Hilfe aus der Gemeinde ist besser als Abhängigkeit von Menschen.

  • B.Gscheidle | 22.03.2012 20:09:28

    "Dein Wunsch an Gott" ist die Vorkampagne für die Veranstaltung ProChrist 2013. Im Zeitraum von Dezember 2012 bis März 2013 können Internetnutzer anonym ihren "Wunsch an Gott" über das Netz loswerden. Ehrenamtliche Mitarbeiter von ProChrist nehmen das Anliegen in ihr Gebet auf und begleiten den "Suchenden" für einen bestimmten Zeitraum. Da wird mit 100.000 interessierten Leuten gerechnet. Sind die „Beter“ hier nicht etwa gewaltig überfordert? »Dein Wunsch an Gott? Was lässt denn hier ProChrist für einen Unsinn los! Gott als Erfüllungsgehilfe menschlicher Wünsche? Dass es mir gut geht, vielleicht ist ein Lottogewinn auf meiner Wunschliste? Gott wird hier zum Wunschonkel degradiert! Wo bleibt hier die Ehrfurcht vor dem lebendigen Gott! Das ist wirklich das Dümmste was ich je gehört habe. Diese Kampagne spricht nicht gerade für die Ernsthaftigkeit von ProChrist.« • "Das Anliegen des Suchenden verschwindet nicht anonym im Netz. Er erfährt vielmehr, dass da jemand ganz persönlich betet – so wie die Beziehung zu Gott persönlich ist", erläutert ProChrist-Geschäftsführer Michael Klitzke die Aktion. Wie bei einer Paket-Sendungsverfolgung kann der Nutzer nachvollziehen, was mit seinem Anliegen geschieht. »Der Nutzer dieser Aktion kann im Internet verfolgen, wie für ihn gebetet wird. Das ist direkt phänomenal. Allerdings ist noch nachzufragen, was machen denn die armen Leute die ebenfalls so ihre Wünsche an Gott haben und keinen Internet Zugang haben? Das sind wirklich bedauernswerte arme Menschen, denn sie sind bei ProChrist anscheinend gar nicht gefragt. Also müssen die draußen bleiben, sie haben keine Chance ihre Wünsche erfüllt zu bekommen. Niemand interessiert sich für sie. Die Verantwortlichen dieser schon absonderlichen Idee sollten sich doch lieber mal in der Bibel umschauen um festzustellen, ob diese Aktion auch von Gottes Willen gedeckt ist. Da lesen wir keine Silbe von wegen Wünsche an Gott. Ich empfehle einmal die Psalmen zu studieren, oder auf das hohepriesterliche Gebet unseres HERRN Jesus Christus zu achten. Gute Beispiele finden sich in Gottes Wort zuhauf! « Jesus erklärt seinen Zuhörern wie sie beten sollen: • Mt 6,7 Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, um ihres vielen Redens willen erhört zu werden.

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