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"Google" sagt Nein zu Abtreibungswerbung
Bei der "Google"-Suche nach dem Begriff "Abtreibung" erscheint in der Ergebnisanzeige keine gelb unterlegte Werbung.
Foto: Screenshot pro
Elke Graf, die Leiterin von "pro:woman", deren Werbung auf "Google" von der Suchmaschine entfernt wurde, suchte Hilfe bei der EU. Grund ihrer Beschwerde bei der EU-Kommission ist laut dem "futurezone"-Bericht, dass sich durch die Sperre von "Google"-Werbeanzeigen zu Abtreibungen die Informationslage über Schwangerschaftsabbrüche verschlechtere – auch deswegen, weil sich das Such-Ranking von Abtreibungskliniken in Österreich verschlechtert habe.
Klinik stellt Ultimatum
Warum die "Google"-Anzeigen zu den Abtreibungskliniken seit Jahren geduldet wurden, beantwortete der Suchmaschinenbetreiber laut Bericht nicht. Graf soll "Google" bis Dienstag ein Ultimatum gestellt haben, in dem sie eine detaillierte Erläuterung zur Sperrung der Anzeigen fordert. Sie glaube nicht, dass es in Österreich ein Werbeverbot gibt, an welches sich die Suchmaschine halten müsse.
Werbeanzeigen innerhalb des Google-Netzwerkes werden über den Anbieter Google AdWords geschaltet. Wird bei der Suche ein Schlüsselwort in das Suchfeld eingegeben, so erscheint bei der Ergebnisanzeige gelb unterlegte Werbung, die mit dem Schlüsselwort verbunden ist. In der Police von AdWords wird neben der Werbung für Abtreibung ebenso der Umgang mit anderen Produkten wie Waffen, Tabak, Alkohol und Glücksspiel geregelt. (pro)
Kommentare [1] >>>
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Sven | 21.02.2012 18:06:24
Bravo Google, ich bin eurer meinung !